Ein gemeinsames Projekt der Weimarer ADICOM und der University of Central Florida (UCF)

In dieser Woche haben 4 Studierende der University of Central Florida mit ihrem Professor bei der ADICOM Software GmbH, Weimar, begonnen, sich mit modernen Methoden der Gestaltung interaktiver Systeme auseinanderzusetzen.
Prof. Jantke, Chief Scientific Officer der ADICOM, gibt ihnen eine detaillierte Einführung in formale Methoden, mit denen digitale Systeme lernen können, was ein Benutzer braucht, um im Dialog mit einem System besser zurecht zu kommen.

Die Studierenden arbeiten an der Entwicklung und Implementierung eines Systems, das zur Generierung von komplexen sprachlichen Äußerungen in der Lage sein soll.  Das ist sicherlich ein langwieriger Prozess.
Das Ziel von Prof. Dr. Avelino Gonzalez, UCF, besteht darin, am Ende ein lizenzierbares Werkzeug zu haben, das sich in vielfältigen Anwendungssituationen einsetzen lässt.

Trotz der Komplexität der Aufgabe wollen die Studierenden bereits nach nur 2 Monaten Arbeit in Thüringen die prinzipielle Funktionsfähigkeit demonstrieren können.

Foto: UCF

baumarkt direkt, ein Joint Venture der Otto Group und hagebau, hat ein umfassendes ERP-System für sein schnell wachsendes E-Commerce-Geschäft eingeführt. Ziel ist es, die Kundenwünsche nach einem modernen Einkaufen optimal zu erfüllen. Das neue Warenwirtschaftssystem kommt von Comarch. Hier geht es zur kompletten Pressemeldung.

Immer wieder steht die ADICOM Software GmbH vor der Herausforderung, Mensch und Maschine im Sinne der Industrie 4.0 miteinander kommunizieren zu lassen. In einem derzeitigen Projekt eines mittelständischen Unternehmens in Weimar, geht es ganz aktuell um diese Themen:
Die Etablierung eines Kommunikationsprozesses zwischen dem Comarch ERP Enterprise, einem CAD/CAM-System zur Steuerung eines Laserautomaten und einem Hochregallager in welches die gelaserten Blechteile eingelagert werden.

Zwischen allen beteiligten Computersystemen agiert der Mensch, der im Prozess in erheblichem Maße berücksichtigt sein muss.

Weil für diese nahtlose Zusammenarbeit jedoch Standards fehlen, hat der Branchenverband Bitkom einen Leitfaden erstellt: „Interoperabilität im Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 (RAMI 4.0)“ bietet einen Ansatz, Interoperabilitätsanforderungen zu evaluieren. Unternehmen können also feststellen, welche der Grundvoraussetzungen sie hinsichtlich der Interoperabilität erfüllen und wo nachgearbeitet werden muss. Der Leitfaden ist hier kostenfrei verfügbar.

Die National Science Foundation (NSF) wendet gegenwärtig etwa 30 Mio $ auf, um Studierenden Erfahrungen im Ausland zu ermöglichen, wo sie auf Spitzenteams treffen und am meisten lernen können.  Bezahlt wird der Flug, die Unterkunft und ein stattliches Tagegeld für 2 Monate.

Aus Sicht der NSF und der University of Central Florida (UCF) - übrigens die zweitgrößte Universität der USA - ist Thüringen, wenn es um Medientechnologie und Medienwissenschaft in Verbindung mit
Künstlicher Intelligenz geht, international eine erste Adresse.

Am 30. Mai werden 4 Studierende der UCF mit ihrem Professor in Erfurt eintreffen.  Die wissenschaftlich-technologische Betreuung liegt bei der ADICOM in Weimar und wird von Prof. Dr. Klaus P. Jantke, Chief Scientific Officer, übernommen. Er erhält dabei wertvolle Unterstützung von Frau Prof. Dr. Oksana Arnold (FH Erfurt) und von Herrn Prof. Dr. Rainer Knauf (TU Ilmenau), der den Studierenden für den Arbeitsalltag ein Lab zur Verfügung stellen wird.

Im Dreieck Weimar-Erfurt-Ilmenau wird es 2 Monate lang technologisch hoch hergehen, denn die Studierenden aus den USA haben sich vorgenommen, nicht nur bei ADICOM, der FH Erfurt und der TU Ilmenau viel zu lernen, sondern auch eine eigene innovative Implementierung zu realisieren - was, das wird heute noch nicht verraten.

Zumindest kann man schon sagen, dass es um intelligente Schnittstellen zu digitalen Systemen, um Künstliche Intelligenz und Sprachverarbeitung geht, aufbauend auf wissenschaftlich-technischen Vorarbeiten von ADICOM sowie der betreuenden Professoren.

Foto: University of Central Florida

ADICOM wird auf der Konferenz e-Society 2017 mit dem Outstanding Paper Award ausgezeichnet.

Weimar, April 2017. ADICOM engagiert sich in einem Konsortium mit der incowia GmbH, Ilmenau, und mit den Hochschulen in Erfurt und Hof bei der Entwicklung innovativer Lösungen, die geeignet sind, die Potenziale der Digitalen Gesellschaft zur Entfaltung zu bringen und Unternehmen, Behörden sowie allen Bürgern erlauben, schnell, einfach und flexibel zu relevanten Daten zu gelangen, sei es für den wirtschaftlichen Erfolg, für eine effektive ergebnisorientierte Politik oder für eine selbstbestimmte Teilhabe an der Gesellschaft.

Erste Ergebnisse aus der gemeinsamen Arbeit von ADICOM und FH Erfurt wurden im April auf der Konferenz e-Society 2017 in Budapest, Ungarn, der Weltöffentlichkeit vorgestellt.
Dieser Beitrag mit dem Titel "Co-Operative Knowledge Discovery based on Meme Media, Natural Language Processing and Theory of Mind Modeling and Induction" wurde im Rahmen dieser Konferenz mit dem Outstanding Paper Award ausgezeichnet.
Den Teams von ADICOM und FH Erfurt wird damit bescheinigt, dass die gemeinsam erzielten Ergebnisse Spitzentechnologie für die "e-Society" im Weltmaßstab darstellen.

Mit diesen Lösungen macht ADICOM interaktive Werkzeuge zu intelligenten Assistenzsystemen, die von ihren Benutzern nicht nur benutzt werden, sondern die den Anwendern beratend zur Seite stehen, Vorschläge machen und im Hintergrund vorausschauend Daten analysieren.

Der Ansatz der FH Erfurt ermöglicht es, dass ein digitales System sprachliche Äußerungen von Benutzern verstehen kann, auch wenn der anwendungsbezogene Wortschatz unvorhersehbar ist. Auf dieser Basis realisieren die Algorithmen der ADICOM eine Anpassung des Systems an die Besonderheiten von Benutzern wie Bedürfnisse, Wünsche und Ziele.

Die Flexibilität der Mensch-System-Schnittstelle beruht auf der sogenannten Meme Media Technology, mit der ADICOM eine eigene Variante entwickelt hat.

Das Verbundprojekt wird vom Bundesministerium für Wissenschaft und Technologie gefördert und vom Projektträger Jülich betreut.

Foto: Gerd Altmann

Spitzentechnologie für Digitale Gesellschaft – Die Ergebnisse von ADICOM und der Fachhochschule Erfurt wurden auf der e-Society 2017 mit „Best Paper Award“ ausgezeichnet! ...zur Konferenzseite

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